Martinszug

Baumberger sind Vorreiter

(inhaltl. Quelle monheim.de/stadtprofil/fakten/monheim-lexikon/sankt-martin/)

 

Im lokalen Brauchtum hat St. Martin seit über hundert Jahren seinen Platz. In Baumberg wurde bereits 1909 ein Martins-Komitee gegründet – es kann sich zu den ältesten im Rheinland zählen. Die Ersten „Mäteszöch“ dürften recht kurz gewesen sein, denn Baumberg hatte vor dem Ersten Weltkrieg gerade einmal 1400 Einwohner. Im Jahr 1959, zum fünfzigjährigen Bestehen des Komitees, gingen aber schon rund siebenhundert Kinder mit und erhielten Tüten mit Spekulatius, Äpfeln, Nüssen, Schokolade und Weckmann. ...

 

Enormen Andrang hatten später auch die Baumberger Organisatoren zu bewältigen. Sie mussten deshalb Mitte der 1970er-Jahre ebenfalls mit der Gewohnheit brechen, alle Kinder in einem Zug zu vereinen. 1976 wurden in Baumberg mehr als 3000 Tüten ausgegeben; bestückt mit Feigen, Waffeln, Kokosbällchen, Gummibärchen und anderen Leckereien.

 

Heute laufen über 3.000 Teilnehmer durch den Ort. Es werden ca. 2.800 Martinstüten gepackt. Enthalten sind immer ein Weckmann, Obst und acht bis zehn Süßigkeiten. Der Zug startet an den beiden Grundschulen und am Dorfplatz. Seit 2015 versucht das Komitee die Teilnehmer, die von den unterschiedlichen Startpunkten losgehen, relativ zügig zu einem Zug zu vereinen.

Zugweg & Treffpunkte

Der Zugweg musste in den letzten Jahren den jeweils aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Die Grundschulen starten und enden immer auf ihren Schulhöfen. Die Kindergärten starten zumeist auf dem Dorfplatz, der evangelische Kindergarten Schellingstr. startet vom Schulhof der Armin-Maiwald-Schule. Die genauen Details zur Aufstellung und zum Zugweg stehen hier zum Download zur Verfügung.

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Hier finden Sie den genehmigten Zugweg 2017 ab Herbst zum Download
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Aufstellung & Treffpunkte
Hier finden Sie Infos zum zeitlichen Ablauf ab November
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Zuschauer & Sicherheit

Leider schmunzeln viele Eltern, wenn Sie unsere Wünsche zum Ablauf seitens der Zuschauer hören. Es geht allerdings um viel mehr. Oft sind es nicht die Kinder, sondern die Eltern, die Sicherheitsrisiken darstellen. Fluchtwege werden blockiert und nicht selten schließen sich Elterngruppen im Zug an und sprengen damit sämtliche Sicherheitskonzepte, verändern die Geschwindigkeit des Zuges, usw. Natürlich sind wir darauf vorbereitet, können die Sicherheit der Teilnehmer dann aber nur noch in einem geringeren Maße garantieren. Daher gibt es an die Eltern folgende Bitten:

 

  • Wir empfehlen die Teilnahme am Zug für Kinder ab 4 Jahren.  In der Regel sind gut 2 Kilometer Weg zu bewältigen.
  • Alle Eltern, vor allem diejenigen mit Kinderwagen, schließen sich bitte am Ende des Zuges an. 
  • Für Eltern mit Kleinkindern und andere Zuschauer eignen sich besonders zwei Stellen, um auf den Zug zu warten und danach dem Zug zu folgen. Am Peter-Hofer-Haus brennt das Feuer, es spielt eine Musikgruppe Martinslieder und der Bereich ist so abgesperrt, dass die Zuschauer ganz nah am Zug dran sind. - An der Kreuzstraße (Feuerwehr) findet die Mantelteilung statt. Auch dort ist man direkt am Geschehen.
  • Bitte laufen Sie nicht zwischen den Kitas und Schulen. Es stimmen dann nicht mehr die Abstände der Musikgruppen zueinander und die Rückführung der Kinder zu ihren Zielorten wird deutlich erschwert.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen der Ordner und der Zugleitung

Musik

In jedem Jahr begleiten den Baumberger Zug rund ein Dutzend Musikgruppen. Diese sind vorwiegend zwischen den Klassen der Schulen und Gruppen der Kitas verteilt; am Feuer gibt es eine stationäre Musikgruppe.

Mantelteilung und Feuer

Die Mantelteilung findet in jedem Jahr am Gerätehaus der Feuerwehr (Kreuzstr.) statt. Das Feuer wird am Peter-Hofer-Haus (Peter-Hofer-Straße) entzündet. Bitte beachten Sie die Absperrungen und folgen den Anweisungen der Ordner.

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