Das Komitee & seine Aufgaben

Das Martins-Komitee 1909 Baumberg e.V. ist einer der ältesten Vereine in Deutschland, der einzig und alleine den Zweck hat, am 11. November eines jeden Jahres das Martinsfest für die Baumberger Kinder durchzuführen. Die Hauptaufgaben zur Organisation übernimmt der Vorstand. Dieser ist abhängig von der Hilfe von ca. 150 freiwilligen Helferinnen & Helfern im Verein, sowie den Hilfsdiensten und diversen anderen Beteiligten.

Das Baumberger Martinsfest beginnt mit der Laternenausstellung am Wochenende vor dem 11.November im Bürgerhaus und endet mit dem Martinszug durch die Baumberger Straßen. Dieses kann nur gelingen, indem uns vor dem Martinsfest zahlreiche Mitglieder, Helfer und Eltern einige Stunden ihrer Freizeit opfern. Ebenfalls unterstützt wird dies von den Kindergärten, Krabbelgruppen und Grundschulen in Baumberg, indem in jeder Klasse bzw. Kindergartengruppe fleißig Laternen gebastelt werden.

 

Ohne diese helfenden Hände kann der Vorstand nicht dafür sorgen, dass für die Kinder das Martinsfest ein unvergessliches Erlebnis bleibt. Bevor es aber soweit ist, müssen natürlich viele, viele Sachen organisiert werden. In unserer Haussammlung gehen fast 100 Sammlerinnen und Sammler (je 2 in einem Bezirk) durch Baumberg und sammeln in jedem Haushalt Spenden dafür, dass dieser Brauch erhalten bleiben kann und die Kinder bis 14 Jahren in Baumberg eine Martinstüte bekommen. Es darf nicht vergessen werden, dass das Martinsfest fast ausschließlich aus der Haussammlung finanziert wird.

 

Für den Martinszug werden mehrere Musikgruppen mit knapp 100 Musikern verpflichtet und unter einen Hut gebracht. Es werden rund 2.800 Martinstüten und deren Inhalt bestellt. Vorher entscheidet der Vorstand was in die Tüte kommt.

 

Die Koordination von Bauhof, Polizei, Feuerwehr und Schützen, sowie der Hilfsorganisationen (DRK, Malteser, ASB) muss erfolgen. Der Packabend, dies ist der Abend, an dem die ca. 2.800 Martinstüten im Bürgerhaus gepackt werden, muss mit rund 50 Helferinnen und Helfer organisiert werden. Die Koordination mit den Schulen und Kindergärten muss reibungslos funktionieren. Das Holz für das Martinsfeuer wird besorgt und die Feuerstelle muss hergerichtet werden.

 

Dies sind nur einige Aufgaben des Vorstandes, damit im November das Martinsfest im gewohnten Umfang stattfinden kann.

VON LINKS: Steffen König (Vorsitzender), Claudia Reiter (Stellv. Vorsitzende), Claudia Löwe (Kassenwart), Birgit Lück (Schriftführerin), Gaby Pohl, Guido Bartelmus, Martina Bahn (alle Beisitzer)

Helfen und/oder Mitglied werden

Das Martins-Komitee freut sich immer über neue Helfer oder/und Mitglieder. Eine Mitgliedschaft ist kostenlos. Mitglieder erhalten Einladungen zu Versammlungen, bzw. alle Infos zum Martinsfest. Helferinnen und Helfer können vielfältig helfen. Manche sind nur einen Tag pro Jahr im Einsatz, andere helfen öfter. Sprechen Sie uns dazu bitte an.

 

Gerne informieren wir Sie auch unregelmäßig mit unserem Newsletter per Mail. Sie bleiben auf dem Laufenden und erhalten aktuelle Infos. Senden Sie dazu eine Mail an newsletter@martins-komitee.de.

 

Wenn Sie uns helfen möchten, müssen Sie nicht zwingend Mitglied werden.

Festschrift zum 100. Jubiläum 2009
Erfahren Sie mehr über die Historie des Baumberger Martinsfestes
Festschrift.pdf
PDF-Dokument [4.7 MB]
Werde Mitglied - Beitrittserklärung
Sende die Beitrittserklärung per Mail an info@martins-komitee.de oder per Post an Rheinsträßchen 6 in 40789 Monheim a.Rh.
Beitrittserklärung 2018-1.pdf
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Unsere Satzung
2016-03-17 Satzung.pdf
PDF-Dokument [111.5 KB]

Martin von Tours

Martin wurde 316 oder 317 in Ungarn als Sohn eines römischen Militärtribuns geboren und trat selbst als junger Mann dem römischen Heer bei.


Die bekannteste Legende um den Heiligen Martin geht auf ein Erlebnis zurück, das er im Winter 354 in Amiens in Frankreich hatte. Vor dem Stadttor bat ihn ein Bettler um Hilfe, Martin zerteilte seinen weiten Umhang mit einem Schwertstreich und gab dem Mann die eine Hälfte.

 

In der darauffolgenden Nacht soll ihm Jesus Christus erschienen sein, bekleidet mit eben jener Mantelhälfte. Am nächsten Tag ließ Martin sich taufen. Schließlich quittierte er den Militärdienst und lebte zunächst als Einsiedler, zog aber später in die französische Touraine. Dort wurde er äußerst populär und schließlich drängte man ihn, Bischof von Tours zu werden. Martin weigerte sich zunächst und versteckte sich angeblich sogar vor dem Ansturm der Bevölkerung in einem Gänsestall, doch die Tiere verrieten ihn durch ihr Geschnatter.

 

Im Jahr 372 wurde Martin zum Bischof von Tours gewählt. Auf seinen Missionsreisen soll er zahlreiche Heilungen und Wunder vollbracht haben, er war berühmt für seinen Gerechtigkeitssinn. Am 8 November 397 starb Martin, am 11. November wurde er beigesetzt. Dieser Tag wurde schon bald alljährlich als hoher Festtag begangen. Martin gilt als der erste Heilige, der nicht den Märtyrertod gestorben ist. Der Frankenkönig Chlodwig (481 - 511) erhob ihn schließlich zum fränkischen Nationalheiligen.

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